Unsere Streuobstwiese

Schön gelegen und nur 10 Gehminuten von der Schule entfernt, befindet sich die Streuobstwiese der Wilhelm-Henneberg-Schule. Die etwa 2000 Quadratmeter große Fläche wird der Schule von der Stadt Göttingen zur Nutzung und verantwortungsvollen Pflege durch engagierte Eltern überlassen, ohne deren Engagement es die Streuobstwiese  nicht gäbe.
Auf der Fläche werden seit  etwa 25 Jahren die Jahrgangsbäume der Erstklässler gepflanzt und beerntet. So befinden sich hier neben vielen verschiedenen Apfelbäumen auch Quitten-, Zwetschgen-, Birn-, Kirsch- und Walnussbäume. Dazu reihen sich noch einige Beerensträucher, die sich am Rande der Wiese verstecken.
Neben Information rund um die Streuobstwiese, lädt die Wiese ihre Besucher zum Spazieren und ausruhen ein.

Ganz im Mittelpunkt für die Schule steht jedoch die Nutzung der Streuobstwiese als grünes Klassenzimmer. Ziel ist es, die Obstwiese mit ihren vielfältigen Möglichkeiten in den Unterricht zu integrieren und vor Ort Umweltbildung mit allen Sinnen erlebbar zu machen.
Streuobstwiesen eignen sich dafür besonders gut. Sie sind seit vielen Jahrhunderten landschaftsprägend und ein altes Kulturgut. Neben ihrer früher so wichtigen Aufgabe als Lebensmittellieferant sind sie heute auch ein Schutzraum für viele seltene Tiere und Pflanzen. Damit  zählen Sie zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Da durch massive Rodungen, mangelnde Pflege und geänderte Anbaumethoden viele Obstwiesen mehr und mehr verschwinden, ist es besonders wichtig, diese Kulturgut nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.