Chronik

  • 1898 Pastor Meyer begründet Notwendigkeit eines Schulneubaus: steigende Schülerzahlen. Die Gemeinde erwirbt zu diesem Zweck das Deppsche Grundstück für 9000 Mark
  • 18.10.1901 Grundsteinlegung zum heutigen Gebäude. Dokumente zur schulischen, kirchlichen und gemeindlichen Situation werden eingemauert, Grundstein mit Kreuz in der Backsteinmauer an der Westseite unter dem Lehrerzimmerfenster
  • Herr Lüders ist der erste Schulleiter, 377 Schülerinnen und Schüler, 5 Klassen, 4 Räume
  • 15.10.1902 Einweihung "Lutherische Volksschule"
  • 1902 Die Schule hat zwei Klassen im Erdgeschoss, zwei in der 1. Etage, Lehrerzimmer, Lehrmittelraum, Hausmeisterwohnung
  • 1903 fünf Lehrerstellen
  • 1908 Erweiterungsbau, 2 Räume werden an der Südostecke angebaut, Thiehaus wird mitgenutzt
  • 1908 übernimmt Herr Kleinsorge die Schulleitung, 525 Kinder
  • 1908 Unterricht: 4 Stunden Religion, 8 Deutsch, 6 Rechnen, 6 Realienkunde
  • 1910 acht Lehrerstellen, davon sind zwei Frauen (mit geringerem Gehalt), 525 Kinder
  • 1910 Die Schulleiterstelle wird zu Rektorstelle aufgewertet (Herr Kleinsorge), er hat keinen kirchlichen Dienst mehr zu versehen
  • 1912-1914 wir ein 3. Bauabschnitt realisiert: west-östlicher Flur mit Treppenhaus, 4 Klassenräume, im Keller entsteht eine Bade- und Duschanlage für Kinder und Erwachsene
  • 1914-1919 wird die Schule modernisiert: Elektrisches Licht, für jede Klasse Thermometer und Spucknapf
  • 1909 sind es 10 Klassen, 1919 schon 14 Klassen mit 649 Kindern
  • Schülerzahl rückläufig bis zum Ende des 1. Weltkrieges
  • 1919/ 20 hat die Schule 14 Klassen und 15 Lehrerinnen und Lehrer
  • 1932 sind es 9 Klassen mit 10 Lehrkräften
  • 1950 sind es 781 Kinder in 17 Klassen (Flüchtlingskinder kamen dazu), Vor- und Nachmittagsunterricht, das Küsterhaus wird mitgenutzt
  • 1950/ 51 entsteht eine "gehobene Abteilung" aus der 1954 die Kreismittelschule entsteht
  • 1951 Toilettentrakt wird im Osten angebaut (vorher Holzhäuschen auf dem Hof)
  • 1959 Ölzentralheizung
  • 1960 absoluter Platzmangel: 21 Klassen mit 726 Schülerinnen und Schülern, Neubau wird geplant (spätere Hainbundschule)
  • 1961 Einweihung der Hainbundschule, 11 Klassen ziehen um (Oberstufe), Rektor Herr Kaessmann, danach Frau Batereau
  • 1968 Schulkindergarten entsteht im 2. Obergeschoss
    Einbau von Waschbecken in allen Klassen (1961 gab es nur eins für 726 Kinder)
  • 1970 Trennung der Schulleitung von Hainbundschule und Grundschule Weende, Herr Osswald wird Schulleiter
  • 1972 Neuer Name für die alte Weender Schule: Wilhelm-Henneberg-Schule
  • 1984 im Februar ziehen Kinder und Lehrer der Hennebergschule in die neue Hainbundschule um
  • 1987 Herr Osswald geht in den Ruhestand, Frau Weiland wird neue Schulleiterin der Hainbundschule
  • 1990 wird überlegt, ob in der Hans-Christian-Andersen-Schule eine neue Grundschule eingerichtet wird, da die Hainbundschule überbelegt ist
  • 1989 wird das Hennebergschulgebäude von der Volkshochschule und vom Kindergarten genutzt. Der Schulausschuss erwägt "Entwidmung" des Gebäudes, um eine Nutzung als Bürgerhaus zu ermöglichen
  • 1991/92 soll eine weitere Grundschule im Norden der Stadt zur Entlastung von Hainbundschule und Brüder-Grimm-Schule eröffnet werden, favorisiert wird die Hans-Christian-Andersen-Schule
  • Februar 1990 Differenzen zwischen den Göttinger Schulpolitikern und dem Weender Ortsrat wegen der Entwidmung der Henneberg-Schule, die auch als neuer Standpunkt in Frage käme
  • 31.5.1990 diskutiert der Schulausschuss drei Alternativen: 1. neue Grundschule in der ehemaligen Hans-Christian-Andersen-Schule, 2. Neubau einer Grundschule, 3. neue Grundschule im Wilhelm-Henneberg-Gebäude. Der Ausschuss befürwortet Nr. 3
  • November 1990 Der Schulausschuss beschließt: Ab 1.8.1991 sollen zwei erste Klassen ins Obergeschoss der Wilhelm-Henneberg-Schule einziehen, der Kindergarten bleibt im Erdgeschoss, die Volkshochschule im Keller. Kritikpunkte: fehlende Turnhalle und Freiflächen, zu wenig Klassen- und Fachräume, Straßenlärm, Abgase
  • 8.5.1991 Die Bezirksregierung Braunschweig genehmigt die Eröffnung einer Grundschule im alten Henneberg-Schulhaus
  • 1.8.1991 Die Wilhelm-Henneberg-Schule (neu) nimmt ihren Unterricht auf mit 32 Kindern in zwei ersten Klassen, Frau Brammer und Frau Shad-Manfaat sind die Lehrerinnen. Frau Friedrich baut ein Büro auf. Ab 1992 ist Frau Schellin unsere Sekretärin. Frau Thiele ist Hauswartin
  • 1991-1995 In jedem Schuljahr kommen zwei erste Klassen dazu. Das bedeutet "aufbauende Schule" in jeder Hinsicht: Renovierung der Räume und des ganzen Hauses, wachsende Lernmittelsammlung, wachsendes Kollegium, wachsende Schülerschar...
  • 1.8.1993 Schulleitung, Kollegium und Eltern haben ein genehmigtes Schulversuchsmodell für eine "Volle Halbtagsschule" erarbeitet. Danach wird jetzt unterrichtet mit regelmäßigen Unterrichtszeiten von 7.50-12.55 Uhr (Fr.7.50 – 11.15Uhr). Auch ein zweites Schulversuchsmodell wird genehmigt: Schule mit Berichtszeugnissen, d. h. unsere Schülerinnen und Schüler erhalten zum Schuljahresende ausführliche, individuelle Lern-Berichte und erst Ende Klasse 4 ein Notenzeugnis.
  • 1994 am 4.1. feiern wir ein Schulfest zur Wiedereröffnung des gesamten Gebäudes der W.-H.-Schule als Grundschule. Volkshochschule und Kindergarten erhalten neue Räume. Werkraum und Töpferraum/ Küche sind im Keller neu eingerichtet worden
  • 1999 im Sommer geht Hausmeister Rettberg in Ruhestand, zum 1.11.99 wird Herr Krope neuer Hausmeister
  • 1997/ 98 in diesem Schuljahr haben wir 189 Schülerinnen und Schüler, leider wird die Konrektorstelle nicht besetzt
  • 1998/ 99 Frau Schmalenbach-Pasternak wird Konrektorin
  • 1999/ 2000 trotz ausreichender Schülerzahlen wieder keine Konrektorin
  • 2000/ 2001 Frau Knoke soll Konrektorin werden, aber nun reichen die Schülerzahlen mit ca. 170 nicht mehr aus
  • 2001 der Kunstraum wird in einen Computerraum umgewandelt, Schulfest, Schülerdauerlauf, Förderverein, Sponsoren, Schulverwaltung tragen dazu bei
  • 2001 die W.-H.-Gundschule wird 100 Jahre alt (Grundsteinlegung im Okt. 1901)
  • 9./ 10./ 11. 5. 2001 Jubiläumsfeiertage
  • 2001 erste Maßnahme für den "Verein zur Unterstützung von Schulen für afghanische Flüchtlingskinder e.V." Es folgen viele Sammelaktionen für unser Partnerprojekt in Afghanistan.
  • Zum 1.11.2002 wechselt unser Hausmeister Herr Krope zur Albanieschule. Als neuen Hausmeister begrüßen wir Herr Rizo.
  • Im November 2003 steigen wir in das Regionale Integrationskonzept (RIK) ein. Mit 16 Wochenstunden unterstützt uns nun eine Förderschullehrerin.
  • Präventive Förderung ab Klasse 1 und Unterricht mit Kindern bei denen ein sonderpäd. Förderbedarf festgestellt wurde, aber auch Kontakte mit Beratungs- und Therapieeinrichtungen und Eltern sind die Aufgabenschwerpunkte unserer Förderschullehrerin.
  • Frau Hoffschulte nimmt diese Aufgabe an der WHS wahr. Als besonderen Schwerpunkt bietet sie eine Reit-AG an.
  • Zum 1.2.2004 Stundenkürzung in der Vollen Halbtagsschule. Unsere Vertretungsreserve fällt weg. Das sind 16 Stunden! Hinzu kommt eine Reduzierung der Förderstunden um 50 %. Im Vertretungsfall bedeutet dies eine erhebliche Mehrbelastung der Lehrkräfte.
  • Wir müssen weitere Einschränkungen unseres Pädagogischen Konzeptes hinnehmen. Zunächst dürfen Berichtzeugnisse jetzt nur noch in den Klassen 1 bis 3 geschrieben werden (zweimal jährlich). Ab Klasse 4 gibt es (auch im 1. Halbjahr) Notenzeugnisse.
  • Wie an allen Niedersächsischen Grundschulen müssen jetzt auch an der WHS ab Klasse 3 Notenzeugnisse gegeben werden.
  • Seit 2004 nehmen alle Kinder der Schule am Antolin-Leseprojekt teil. Die Schulbücherei wird von „Büchereimüttern“ geleitet. Alle Klassen haben feste Ausleihzeiten.
  • Das Schuljahr 2003/04 beginnt mit neuen Vorhaben:
    • Mehr Sport und Bewegung.
    • Mehr Gesang und Musik.
    • Sprache ist Sprechen, ist Lesen, ist Verstehen, ist Ausdruck, ist Kommunikation.
  • In den 1. und 2. Klassen starten wir mit unserem Musikprojekt "Mehr Musik für alle Kinder". Die Musikpädagogin Frau Beensen begleitet den Musikunterricht – wir wollen eine musikalische Grundausbildung bieten. Eine großzügige Finanzierungshilfe erhalten wir von der Klosterkammer.
  • Die Schulanfänger nehmen am Pilotprojekt "Bewegte Schule" teil. Das bedeutet für die 4 jährige Grundschulzeit ein Plus an Sport- und Bewegungsstunden, z.T. auch mit Fachkräften vom Sportinstitut, mit wissenschaftlicher Begleitung.
  • Kultusministerium, Universität, Ärztekammer und weitere Sponsoren tragen das Projekt. Durch mehr Bewegung soll effektiveres Lernen möglich werden.
  • Englischunterricht ab Klasse 1. Die Kinder der 1. und 2. Klassen haben an der Wilhelm-Henneberg-Schule eine Englischstunde in der Woche. Ab Klasse 3 haben alle Grundschüler je 2 Wochenstunden Englischunterricht.
  • Zum 31. 01. 2005 geht die Schulleiterin Frau Brammer in den Ruhestand. Sie war seit 1.8.1991 (Beginn der wiedereröffneten Schule) an unserer Schule tätig und konnte in dieser Zeit viele pädagogische Ideen umsetzen. Ihr außerordentlicher Einsatz für die Schule bleibt unvergessen.
  • Die Schulleitung übernimmt Herr Küster.
  • Unser Computerraum wird mit neuen Rechnern und Flachbildschirmen ausgestattet. Der Förderverein gibt finanzielle Unterstützung.
  • Seit Schuljahresbeginn 2007 erlernen alle Kinder im Klassenverband das Flötenspiel. Zunächst mit Unterstützung durch Frau Büttner vom MusiKuss.
  • Seit 2009 haben diese Aufgabe die Musik- und Klassenlehrerinnen übernommen.
  • Frau Abts vertritt für ein halbes Jahr (ab Februar 2009) den erkrankten Schulleiter. Sie wechselt zum Schuljahresbeginn 2009/10 an die Albanischule in Göttingen und übernimmt dort die Schulleitung.
  • 2009 in allen Klassen- und Fachräumen wird ein Internetanschluss installiert.
  • Die 3. und 4. Klassen bekommen je zwei, die 2. Klassen je einen Computer, sodass die Kinder jetzt auch im Klassenraum am PC arbeiten können. In der Lernwerkstatt wird ein Smart-board aufgestellt, das von allen Klassen genutzt werden kann.
  • Nachdem Frau Knoke die Schulleitung im Schuljahr 2009/10 zunächst kommissarisch inne hatte wird sie im Juni 2010 zur Rektorin an der Henneberg-Schule ernannt.
  • Zum Schuljahresbeginn 2010/11 werden alle Niedersächsischen Schulen Verlässliche Grundschule, das bedeutet für die Wilhelm-Henneberg-Schule das Ende der Vollen Halbtagsschule (nach 17 Jahren).
  • Unser bestehendes Konzept und der Stundenplan müssen verändert werden. Jetzt sind alle Schülerinnen und Schüler täglich 5 Zeitstunden in der Schule (von 7.50 bis 12.50 Uhr). In dieser Zeit werden die SchülerInnen der 1. und 2. Klassen an 4 Tagen in der Woche für je 1 Stunde von Pädagogischen Mitarbeiterinnen betreut.
  • Unser Englisch-Konzept ab Klasse 1 bleibt bestehen. Auch das Flötenkonzept für die 1. und 2. Klassen wird in Eigenregie fortgesetzt.
  • Aus stundenplanorganisatorischen Gründen stellen wir den Schwimm- und Sportunterricht für die Klassen 2 und 3 um. Im halbjährlichen Wechsel findet in diesen beiden Klassenstufen zweistündig Sport- bzw. Schwimmunterricht statt.
  • Zum Schuljahresbeginn 2010/11 besuchen 140 Schülerinnen und Schüler die Wilhelm-Henneberg-Schule. Sie werden in 8 Klassen von 12 Lehrerinnen unterrichtet.
  • 1.9.2010 Wechsel im Sekretariat. Frau Schellin verlässt uns nach knapp 20 Jahren. Frau Hellmich übernimmt diese Aufgabe.